>> Youngster Abgabe – Info –

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Youngster und jene Zuchtkatzen/Kater vorstellen, welche nicht in der Zucht gehalten werden (können) und als Kastraten abgegeben werden.
Frei werdende Jungkatzen sind hier verlinkt >> Click here:
Link: < Kastraten abzugeben >

Pfotenreihe

Jungtier Abgabe . . . was steckt dahinter? Info Blog . . .

Jedes Haustier ist uns mit ihrem sehr speziellem Charakter an’s Herz gewachsen, speziell bei Katzen. Mit jeder Katze verbinden sich Erinnerungen, man hat Freud und Leid damit.
Aber: als Züchter kann man nicht alle Katzen behalten, wenn sie ihre Zuchtkarriere beenden – oder aus anderen Gründen gar nicht erst nicht eine Zuchtkarriere begonnen haben.
Dann ist ein Platz bei einem Liebhaber die beste Lösung.
Katzenhaltung (beim Liebhaber) und Katzenzucht sind eben zwei verschieden Dinge.
Und dann suchen die Züchter für diese Tiere eben einen Platz bei geeigneten Menschen, in einem liebevollen Zuhause, in dem sie ihr weiteres Leben verbringen können – auch hier gilt: Qualität vor Preis! Was Liebhaber und den ambitionierten Züchter verbindet, ist die Passion für diese Tiere. Katzenzüchter (seriöse!) machen Zucht aus Leidenschaft – ganz sicher nicht wegen “der Kohle”. Die Leute mag es zwar auch geben . . . ein bis zwei Jahre, vielleicht ein 3. Jahr, aber ganz bestimmt nicht länger. Dann sind die weg vom Fenster. Erstens, weil Katzenzucht ordentlich viel Arbeit macht – mehr Arbeit, als das “Geschäft mit Katzen” bringt und zweitens, weil diese Leute schnell in der “Zucht Szene” bekannt werden und von den verantwortungsvollen, engagierten Züchtern kein “Material” mehr bekommen. Das mendelt sich dann sehr schnell gegen Null. Als Käufer muß halt man eben aufpassen, daß man nicht an diese Leute gerät. Züchter, die Zucht schon lange machen – oder junge Züchter, die von “Alten Hasen” aus der Szene betreut werden, sind schon mal ein guter Tip.
Oder, Oma’s Regel: “zeig’ mir deine Freunde . . . ” da kann ein Blick ins Facebook z.B. schon mal helfen. Gute Züchter haben Freunde, die selber gute Züchter sind – nie andersrum.
Bei der Vermittlung steht das dauerhafte Wohl der Katzen im Vordergrund.
Merke: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal. Wir lieben unsere Tiere und wählen das zukünftige Personal sorgfältig aus. Werfen Züchter ihre alten Katzen einfach raus? Die Abgabe von Zuchtkastraten ist oftmals ein „heiß“ diskutiertes Thema. Bevor Jemand aber gleich den Stab über Züchter brechen, die Ihre Kastraten abgeben, bitte ich Sie, zu bedenken:
Der Züchter steht immer vor dem Dilemma “behalten oder abgeben”. Die meisten Züchter würden lieber alle behalten! Beim Behalten hat man aber sehr schnell viel zu viele Katzen – außer man züchtet viele Jahre lang mit den gleichen Tieren. Was aber praktisch nicht durchführbar ist und dem “Ruf” genauso abträglich ist, als wenn man alle ehemaligen Zuchtkatzen platziert. Die meisten, vor allem seriösen Katzenvereine verbieten mehr als drei Würfe für eine Katze innerhalb von zwei Jahren – Mindestabstand pro Wurf: 7 Monate. Eine Katze wird 2x oder öfter im Jahr läufig – da bekommt man schon das erste Problem . . . eine oder zwei der Rolligkeiten kann man mit der Pille (mit DER Pille?) verschieben/verhindern. Das ist aber eben nicht DIE Pille, wie wir sie für Menschen kennen, sondern ein Medikament, z.B. mit Wirkstoff: Medroxy-Progesteron-Acetat. Problem: die Liste der Risiken und Nebenwirkungen ist lang, zu lang – bei längerer Anwendung, ist das Medikament riskant – wer will das seiner Katze zumuten?
Denn dann heißt es schnell: man sei ein Massentierhalter und – oh mein Gott! So viele Katzen im Haus – oder daß man seine Tiere böse ausbeutet, weil sie ja sooo lange zur Zucht eingesetzt. Fakt ist: der Stress für das einzelne Tier ist um so höher,  je mehr Katzen im Haus sind. Jedenfalls bei den älteren Tieren oder/und potenten Tieren. Die Katze schätzt es, von Herrchen/Frauchen geliebt zu werden – und Katze teilt diese Liebe ungern mit 15 anderen Miezen. Bei fünf kastrierten Katzen/Kater im Liebhaberhaushalt sieht die Sache noch anders aus . . . als im Zuchthaushalt mit vielen potenten Tieren.
Sehr oft werden die Kastraten – wenn ihrer „Potenz beraubt“ nun nicht mehr so streitbar. Sie werden dann leider später oftmals zu Prügelknaben der noch potenten Tiere, die in der Rangordnung nun höher rücken und „ihre Chance“ sehen . . . Die Rückstufung zum Kastraten führt dann oft dazu, das sie sich nicht mehr wohlfühlen. Selbst Maine Coon oder Norweger, Ragdoll sind sehr soziale Katzen, die Gesellschaft lieben, aber Alles hat natürlich auch seine Grenzen. Katzen, die sich unwohl fühlen, entwickeln oft problematische Verhaltensweisen, oft sehr problematische Verhaltensweisen.
Manche Katzen/Kater sind sehr, seeeehr nachtragend . . . es ist ja bei Katzen generell so, daß sie sehr empfindlich auf Aggression reagieren. Wenn es zwischen zwei Miezen 1x richtig “gekracht” hat – und da kann ein potenter Kater schon mal gewaltig übers Ziel hauen, dann war’s das zwischen den beiden . . . Das kann Jahre dauern oder wird nie wieder was.
Katzen wissen dann ganz genau! wie man Herrchen/Frauchen rrrrichtig ärgern kann – und werden deshalb auch gelegentlich unsauber. Wie heißt es doch so oft ganz menschlich? „ ich schei** Dir was . . . „ was das Finden des richtigen Platzes dann erst recht erschwert. Wobei solches Verhalten beim Umzug in eine neue Umgebung sofort wieder verschwindet. Sie machen es ja nur, um zu protestieren. Keine gesunde Katze ist unsauber! Ist der Anlaß weg, ist das Verhalten weg.
Man versucht ja immer einen Mittelweg zu gehen und platziert nicht alle Kastraten automatisch, sondern eben nur jene die, die nicht für das Leben in der großen Gruppe geeignet sind. Das kann sich in verschiedenen Anzeichen äußern. Sei es, weil sie zu dominant gegen die anderen Katzen sind oder eben von denen verprügelt werden.
Oft brauchen Katzen nach der Kastration mehr Aufmerksamkeit – mehr, als in einer Zucht mit 10 . . . 15 Katzen/Kater eben möglich ist und sie bei so vielen Mit-Katzen die Aufmerksamkeit eben nicht abbekommen können.
Dann noch ein anderes, sehr großes Problem: das, für die Kitten herumstehende Kittenfutter – wodurch Kastraten wegen dem Dauerangebot an Protein höherhaltigem Futter schnell zu sehr aus dem “Leim” gehen – und das ist für ihre Gesundheit nun auch gar nicht förderlich. Gelegentlich muß man sich leider aber auch von sehr guten Zuchtkatzen/Kater trennen, die mit der Gruppe oder dem Gewicht überhaupt kein Problem haben.
Als Züchter möchte ja man eine bestimmtes “Zuchtziel” erreichen – jedoch ganz Gewiss nicht auf “Kosten” der Katzen. Eine Geburt und die Aufzucht von Würfen ist eine enorme Belastung für das Muttertier – wie beim Menschen eben, logisch auch. Deshalb werden die Katzen oft nach 2-3 Würfen aus der Zucht genommen und an Liebhaber vermittelt. Wie das Wort “Liebhaber” schon sagt, daß sie dort eine entspanntes Leben führen können und lieb gehabt werden. Manchmal müssen wir eine Top, Top Zuchtkatze schon nach dem ersten Wurf aus der Zucht nehmen, wenn z.B. die Schwangerschaft und/oder Geburt schon sehr belastend war oder wenn sich eine Situation einstellt, daß Katze/Kater Ärger mit der Gruppe hat (oder sie Derjenige ist, welche(r) Ärger in der Gruppe stiftet). Und einfach und schlicht oft deswegen, weil sonst der Katzenbestand aus allen Nähten platzt und die Zeit, die für das einzelne Tier zur Verfügung steht, schlicht zu gering wäre, um noch liebevollen Haltebedingungen zu entsprechen.
Wie gesagt, Katzenhaltung beim Liebhaber und Katzenzucht sind zwei verschieden Dinge. Ich bin davon überzeugt, daß ein Leben als Zuchtkatze bei einem Züchter nicht unbedingt das ist, was sich die meisten Katzen wirklich wünschen, und deshalb machen sich verantwortungsvolle Züchter viele Gedanken diesbezüglich.
Alle Züchter die ich kenne, halten ihre Katzen aus Freude, mit denen – auch – gezüchtet wird. Das bedeutet, dass Zuchtkatzen nicht dauernd durch “noch bessere” ersetzt werden und ausgemusterte Tiere dann abgeschoben werden. Man kann einfach den Bestand nicht auf ein großes Katzenrudel anwachsen lassen. Der Möglichkeiten sind da bei Jedem irgendwann Grenzen gesetzt. Für jedes Tier muss im Notfall auch Geld für tierärztliche Betreuung da sein. Manche haben sich das Ziel gesetzt, im Alleingang “die Zucht zu verbessern”. Das kann sowieso niemand allein für sich. Jeder Züchter ist da nur ein kleines Rädchen im System.
Viele Züchter, die – warum auch immer – Tiere aus der Zucht nehmen müssen, reduzieren oft eher die Zuchtaktivitäten, bevor sie Tiere wegzugeben. Die wenigsten Züchter müssen unbedingt züchten, um der Vermehrung Willen. Den meisten geht’s eher darum die Tiere, eben auch eigene Nachkommen auf Katzenshow’s gut bewertet zu sehen. Wie für andere tierliebe Menschen ist Katzenzucht, wie Tierzucht überhaupt, eine Leidenschaft. An erster Stelle steht die Liebe zum einzelnen Tier.
Es ist für die Menschheit überhaupt nicht wichtig, immer noch typvollere Katzen zu züchten! Züchten von zweckfreien Liebhabertieren ist reine Passion, bei der immer die Liebe zum einzelnen Tier bestimmend ist.
Darum setzen viele Züchter Katzen auch nur für wenige/einige Würfe in der Zucht ein, damit sie danach ein möglichst langes, schönes Leben als Kastraten auf einem Dauerplatz führen können – vorzugsweise zusammen mit einem Jungtier aus dem heimischen Rudel oder zu einer zweiten Katze dazu. Jene Katzen/Kater, die offensichtlich nicht gerne in der Gruppe leben bzw. sehr dominant sind, werden auch auf Einzelplätze vermittelt.
Für Ex-Zuchtkatzen, nun als Kastraten versuchen verantwortungsvolle Züchter super Plätze zu finden, denn sie sollen dort dauerhaft bleiben können und glücklich sein. Anfragen sind dann herzlich willkommen 🙂
Oft besteht eine große Nachfrage nach diesen Zuchtkastraten – stellt es doch eine schöne Möglichkeit dar, für viel weniger Geld als “regulär” zu einer gesunden und sorgfältig ausgesuchten und gezogenen Top-Top-Rassekatze zu kommen. Zuchtkatzen sind ja immer sehr sorgfältig ausgesucht – die Qualität “versiegt” ja nicht durch die Kastration. Einfach hier nachschauen oder nachfragen. Sie erfahren dann, welche Katzen eventuell zur Kastration wann vorgesehen sind und werden auf einen Besuch eingeladen, um die jeweilige Katze vorab kennenzulernen.
Dazu ein Hinweis: selbst wenn die Katze/Kater schon einige Jahre alt sind – bei entsprechender Zuneigung hat sich die Katze schnell im neuen Heim eingewöhnt: Katze/Kater sind Meister des Opportunismus, sie lernen sehr schnell, wer die Dosen öffnet. Katze/Kater lieben das einfache und unkomplizierte Leben . . . ein eigenes, immer sauberes Klo inclusive. 

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